Golfmedicus® / Sportverletzungen
Seit Jahrhunderten sind Menschen davon fasziniert,
eine kleine Kugel in ein Loch von gerade mal 10,8 Zentimetern Durchmesser zu versenken. So wie wir es heute kennen, gibt es das Golfspiel seit 400 Jahren.
Die gesellschaftliche Trennung von bürgerlichem Volkssport und den "gehobenen" Sportarten wie Reiten und Tennis ist bereits seit Jahrzehnten aufgehoben. Seit einiger Zeit geht es auch einer weiteren Elitesportart, an den Kragen: Golf wird auch für den Otto Normalverbraucher erschwinglich und ist auf dem besten Weg ein Breitensport zu werden. Allein in Deutschland zählte der "Deutsche Golf Verband" im Jahr 2007 mehr als 530.000 eingetragene Golfspieler - fast dreimal so viele wie Mitte der 90er Jahre.
Das Bild vom Golfsport hat sich in den vergangenen deutlich gewandelt. Die Begeisterung für den Sport geht durch alle Altersklassen und Einkommensschichten.
Ob Sie jung sind oder alt, sportlich oder untrainiert
Golf ist gesunde Bewegung an der frischen Luft für Jedermann. Golfen ist ein leichtes Herz-Kreislauf-Training, das auch Untrainierte und ältere Menschen bewältigen können. Der Sport ist zudem eine wunderbare Gelegenheit an der frischen Luft die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und zu entspannen.
Golfen gehört zwar zu den moderaten Sportarten, was die körperliche Belastung angeht - dennoch sollten Sie vor dem Start Ihren Arzt befragen, ob etwas gegen das Training spricht. Immerhin sind Sie beim Spielen mehrere Stunden unterwegs und legen dabei auf dem Golfplatz einige Kilometer zurück.
Obwohl sich immer mehr junge Menschen für den Sport begeistern, ist Golf dennoch der Sport, der am häufigsten erst im höheren Alter begonnen wird. Hinzu kommt, dass Golf einen sehr hohen technischen Anspruch an Schlägerhaltung, Golfschwung und Spiel stellt.
Damit stellt Golf als Breitensport mit seiner speziellen Sportvita ein hohes Risiko für Akutverletzungen, aber auch Be- und Überlastungsschäden dar. Hinzu kommt der wachsende Anspruch auch im hohen Alter und mit altersbedingtem Handicap wie z.b. Knie- oder Hüftgelenksprothesen, Arthrosen, Rückenbeschwerden, Bandscheibenproblemen oder verschiedenen Herzkreislauferkrankungen den Golfsport aktiv treu zu bleiben.
Somit ist die professionelle sportmedizinische Betreuung auch im Golfsport nicht mehr wegzudenken.
Als ausgebildeter Golfmedicus®
verstehe ich mich als medizinisches Bindeglied zwischen Teaching-Pro (Trainer) und Spieler/Patient sowie kompetenten Ansprechpartner auf medizinisch-trainingstherapeutischem Gebiet für Golfer, Teaching-Pro und Golfclubs.
Gesundheitsprobleme und Beschwerden werden nicht nur erkannt und fern vom Golfclub durch Medikamente, Operationen oder Sportpause behandelt. Durch intensive Zusammenarbeit mit Ihrem Teaching-Pro, z.b. durch Änderung der Schwungtechnik, des Schlägergriffes oder der Ausrüstung, besteht das Ziel darin, die erste Therapie sowie vorbeugende Maßnahmen zunächst direkt auf dem Golfplatz durchzuführen.
Erst wenn die "Behandlung" auf dem Golfplatz nicht den gewünschten Erfolg bringt, sollte die medizinische Weiterbehandlung in der Praxis begonnen werden.
Es ist geplant im Rahmen von Informationsveranstaltungen in den Golfclubs Leipzigs und Umgebung den "Golfmedicus
®" näher vorzustellen.